Chris Barber nahm angehende junge Blues- und Rockstars unter seine Fittiche. Foto: imago/Rudolf Gigler

Der Brite Chris Barber war ein Star des traditionellen Jazz. Aber der nun im Alter von 90 Jahren Verstorbene war auch wichtig für die Popgeschichte.

Stuttgart - Verrücktheiten sperren sich gegen vernünftige Erklärungen, das ist ihr Wesen. So lässt sich auch die Dixieland-Begeisterung, die in den 50er Jahren Amerikaner und Europäer erfasste, nicht restlos aufdröseln. Weiße Bands rissen damals schwarze Musik aus dem New Orleans von vorgestern an sich und gaben den Liedern einen Drall ins Verjuxte. Die rosa geschrubbte gute Laune schien manchen der Gipfel des Vergnügens und ein paar Miesepetern eine Verhöhnung des authentischen alten Jazz. Nirgends war dieser „Dixieland Craze“ populärer als in Großbritannien, wo vor allem drei Bands jahrzehntelang erfolgreich blieben: die des Trompeters Kenny Ball, des Klarinettisten Acker Bilk und des Posaunisten Chris Barber.

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