Eine ausgebüxte Kuh hat erst die Polizei und dann das Gericht beschäftigt. Foto: dpa/Angelika Warmuth

Die Polizei bringt ein ausgebüxtes Tier zur Strecke – und haftet. Der Einsatz einer Maschinenpistole war im Verhältnis zum Zweck nicht verhältnismäßig.

Stuttgart - Das Thema Polizeigewalt ist auch in Deutschland zuletzt stärker in den Fokus gerückt. Es gibt Videos in den sozialen Medien, einen Hashtag auf Twitter und zahlreiche Gesprächsrunden bei den Fernsehtalkern. Am Dienstag nun hat das Landgericht in Nürnberg-Fürth einen Fall von Polizeigewalt abgeschlossen, der zwar weit weniger dramatisch ist als die allseits diskutierten Vorgänge, dafür aber ziemlich einmalig. Das Stück spielt in der fränkischen Provinz, genauer gesagt in Scheinfeld. 5000 Menschen leben hier, eine ganze Menge Rindviecher auch. Eines von ihnen wollte sich partout dem Gang zur Schlachtbank widersetzen. Man schrieb den Mai 2019, als das Vieh entwischte und sich über Wiesen, Wälder und Felder absetzte. 300 Kilo Biofleisch waren auf Abwegen.

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