Bald tritt die Frau an der Spitze ab. Was wird dann aus der Gleichberechtigung? Foto: imago images/Achille Abboud/Achille Abboud via www.imago-images.de

In der neuen Koalition müssen auch Frauen an die Schalthebel der Macht, kommentiert Christoph Link.

Stuttgart - Zuerst müsse über Inhalte gesprochen werden, ganz am Ende gehe es um Ämter. Bei den Sondierungen für eine Koalition, die die 24. Bundesregierung der Nachkriegszeit tragen könnte, wird dies von Politikern jeder Couleur beschworen. Dabei wird das Personalkarussell längst angeschoben, erste Posten für die Schaltzentralen der Macht sind vergeben, oder es haben Aspiranten den Finger gestreckt. Das fing vor der Bundestagswahl damit an, dass Bundespräsident Frank Walter Steinmeier seine erneute Kandidatur für das höchste Amt im Staate angekündigt hat – was vermutlich als nette Wahlhilfe für die SPD gedacht gewesen ist, sich aber in der heutigen Lage als Problem für sie entpuppen könnte. Die Chance für die Sozialdemokraten, einer Frau diesen Posten einzuräumen, ist damit erschwert.

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