Private Silvester-Feuerwerke haben in letzter Zeit gewaltige Ausmaße angenommen – wie hier zum Jahreswechsel 2018/2019 in Stuttgart. In Zeiten von Corona sind solche Events jedoch problematisch. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Die Landesregierung warnt zwar vor Silvesterfeiern wegen Corona, will aber nicht generell gegen Feuerwerke vorgehen. Kommunen allerdings könnten bestimmte Zonen sperren – das war wegen Brandgefahr schon bisher mancherorts der Fall.

Stuttgart - Alle Jahre wieder erheben die Böller-Kritiker ihre mahnende Stimme. Hatten bisher der Feinstaub, die Lärmbelästigung und die Brandgefahr die Gründe geliefert, um gegen Knallerei und Zündelei zu wettern, so kommt diesmal noch Corona hinzu. Die Front der Gegner ist breit: In Berlin fordern die Grünen, Kliniken von Böllerverletzten zu verschonen, in Nordrhein-Westfalen ist es CDU-Innenminister Herbert Reul, der sich Ruhe an der Pandemiefront wünscht. Und gegenüber „Bild“ sagte der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt: „Das Silvesterfeuerwerk muss in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. Zu Silvesterböllern gesellen sich rasch Alkohol, Personengruppen und Partystimmung.“

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