Viele Senioren in Alters- und Pflegeheimen dürfen keinen Besuch empfangen, obwohl sie bereits geimpft sind. Foto: imago images/Karina Hessland

Auch nach einer Impfung leben viele Pflegeheimbewohner weitgehend isoliert, wie eine Umfrage zeigt. Doch das könnte sich zumindest teilweise ändern.

Bonn/Stuttgart - Seit fast einem Jahr habe ihre 88-jährige Mutter die Enkel nicht mehr getroffen, schreibt eine Frau aus dem Raum Schwäbisch Hall. Das Seniorenheim, in dem die Mutter lebe, erlaube keine Besuche von Kindern unter 16 Jahren, nicht einmal im Garten. „Meine Mutter ist bereits zweimal geimpft, und trotzdem darf sie die Kinder nicht sehen“, entrüstet sich die Frau. Es sind Stimmen wie diese, die der Biva-Pflegeschutzbund, der die Interessen von Heimbewohnern und ihren Angehörigen bündelt, jetzt in einer deutschlandweiten Umfrage unter seinen Mitgliedern gesammelt hat. Mehr als 1000 Menschen haben sich beteiligt, haben auf die Frage geantwortet, ob und wie sich das Leben in den Heimen nach den Impfungen verändert hat.

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