Der Corona-Alltag bringt viele neue Wörter mit sich. Foto: Schwin – stock.adobe.com

Corona hat das Leben in den vergangenen Monaten geprägt und Spuren in unserem Wortschatz hinterlassen. Neue Begriffe wie Social Distancing, FFP2 oder Impfneid prägen die Alltagssprache.

Stuttgart - Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Fernsehansprache am 18. März 2020. Es war ein Moment für die Geschichtsbücher. Mit dem Abstand meinte sie das, was wir alle inzwischen unter „Social Distancing“ verstehen. Dieser Begriff, aus dem Englischen entlehnt, ist ein prägnantes Beispiel, wie sich Sprache wandelt. Und eines von sehr vielen: Die Corona-Pandemie hat unsere Sprache regelrecht infiziert. Es wundert nicht, dass man da kaum mehr mitkommt zwischen FFP2, AHA-Regeln, R-Werten, Impfneid, Knuffelkontakt, Jojo-Lockdown und Corona-Kilos. Das Wort Corona selbst stammt aus dem Lateinischen und steht für Krone, weil das Virus unter dem Mikroskop eine kronenähnliche Form hat. Bis es so weit ist, werden wir noch viel über das Virus lesen und mit neuen Begriffen hantieren.

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