Blick auf einen Teil des heutigen Kulissenlagers. Foto: Uli Nagel

Im Zuge der Opernsanierung sollen weitere Flächen auf dem Zuckerfabrik-Areal für das Staatstheater Verwendung finden. Begeisterung im Bezirksbeirat hält sich in Grenzen.

Bad Cannstatt - Noch im Juli soll die Zukunft des Opernhauses endgültig auf den Weg gebracht werden. Grundlage ist eine Verwaltungsvorlage über die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Littmann-Baus inklusive Kreuzbühne, des Verwaltungs- und des Kulissengebäudes. Die Gesamtkosten werden von Stadt und Land auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt. In einem ersten Schritt soll der Gemeinderat am 28. Juli über 13,5 Millionen abstimmen – reine Planungskosten. Eine gewaltige Summe, für die OB Frank Nopper bereits im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik Werbung betrieb: „Die Zeit ist reif für eine Jahrhundertentscheidung in Sachen Staatsoper. Lassen Sie uns mit diesem Grundsatzbeschluss ein kraftvolles Zeichen setzen für die Zukunft unserer Württembergischen Staatstheater. Auf dass ein großer Stolz unserer Stadt, auf dass das größte Dreispartenhaus der Welt eine echte Zukunftsperspektive erhält.“ Gewichtige Worte für eines der größten, aber auch teuersten Sanierungsvorhaben der Landeshauptstadt, das bereits seit 2013 kontrovers diskutiert wird.

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