Bitcoin ist die wohl bekannteste Kryptowährung. Foto: REDPIXEL.PL / Shutterstock.com

Auf den Kryptomärkten ist eine starke Bewegung zu beobachten. Insgesamt stellt sich dann willigen Anlegern schnell die Frage: Welche Kryptowährung kaufen? Niemand kann genau sagen, wie sich der Handel mit der Kryptowährung in naher Zukunft weiterentwickeln wird. Es ist dennoch sicher, dass die Investition in Kryptowährungen sowohl interessant als auch gewinnbringend sein wird.

Noch immer ist der Bitcoin der absolute Marktführer unter den Kryptowährungen. Bislang wurde der Handel mit Bitcoin fast ausschließlich von Plattformen im Ausland angeboten, doch nun stellt die Börse Stuttgart Digital Exchange einen professionellen Handelsplatz in Deutschland zur Verfügung. Wird das Jahr 2021 daher in Stuttgart und auch im Rest von Deutschland zum absoluten Durchbruch für den Bitcoin?

Das Krypto-Jahr 2021 – welche Kryptowährung ist die richtige?

Welche Kryptowährung die Richtige ist, ist nicht ganz einfach zu beantworten, denn inzwischen stehen weltweit mehrere tausende Kryptowährungen zur Auswahl. Die Unterschiede sind aber oftmals für den Laien nur schwer erkennbar.

Kryptowährungen sind digitale Zahlungsmittel und der Begriff „Währung“ sorgt hier oftmals für Verwirrung. Im herkömmlichen Sinne handelt es sich hier auch nicht um eine Währung. Die Kryptowährungen unterscheiden sich von herkömmlichen Währungen, weil sie physisch nicht verfügbar sind. Trotzdem ist die Zahlung mit der Kryptowährung möglich.

Alles begann mit dem Bitcoin

Die Geburtsstunde der Kryptowährung war der 3. Januar 2009. Gemeint ist hier der Vorreiter aller Kryptowährungen, der Bitcoin. Der Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto erschuf damals die ersten 50 Bitcoins und den Genesis-Block. Als die Coins auf den Markt kamen, hatten sie überhaupt keinen Wert. Noch gab es keinen Käufer für den Bitcoin.

Doch bei Stand heute liegt der Wert dieser 50 Bitcoin bei knapp 1,44 Millionen Dollar. Eine unglaubliche und rasante Entwicklung. Zwar brach der Kurs des Bitcoins immer wieder einmal ein, doch seine Erfolgsgeschichte ist insgesamt unvergleichlich. Er ist ungeschlagen die Nr.1 in der Krypto-Welt mit seiner Marktkapitalisierung von 197,855 Mrd. USD. (Stand Januar 2021)

Dass sich die Akzeptanz des Bitcoins als Zahlungsmittel deutlich verbessert hat, ist auf Grund dieser Werte kaum verwunderlich. Inzwischen wird der Bitcoin als Zahlungsmittel an über 6000 Orten akzeptiert. Sowohl Geschäfte als auch Hotels und Restaurants akzeptieren oftmals die Zahlung mit Bitcoin.

Ein kurzer Blick auf die holländischen Nachbarn in das Städtchen Arnheim zeigt die große Zukunft des Bitcoins. Hier gibt es inzwischen über 100 Läden, die die Zahlung mit Bitcoin akzeptieren. Deshalb spricht man hier auch von Bitcoin City.

Die Nr. 2 bei den Kryptowährungen ist der Ether

An Platz 2 der Kryptowährungen steht der Ether (ETH). Sie ist mit ihrer Marktkapitalisierung von 39,762 Mrd. USD die zweitgrößte Kryptowährung. Die Geburtsstunde des Ethers war das Jahr 2015. Der Ether ist die interne Währung des Systems „Ethereum“. Auch der Ether hat eine echte Sonderstellung, denn er ist der Vorreiter bezüglich der Smart Contracts.

So werden zum Beispiel vertraglich festgelegte Zahlungen sofort getätigt und der Vorgang läuft vollkommen automatisch. Dieses Prinzip wird inzwischen von vielen Branchen getestet. Besonders interessiert zeigen sich vor allen Dingen die Airlines.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand, denn bei ausgefallenen Flügen müssen nun von den Passagieren keine Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Eine vorab festgelegte Summe wird hier automatisch ausgezahlt.

Sobald die Airline den Ausfall registriert, tritt dieser Vorgang in Kraft. Damit werden sowohl die Airlines als auch die Versicherungen entlastet. Anders als der Bitcoin ist der Ether allerdings nicht für den täglichen Zahlungsverkehr ausgelegt. Hier steht die Entlastung von Unternehmen und Kunden im Fokus.

Auch der Ripple trumpft mit eigenen Vorzügen

Der Ripple wird auch der “Liebling der Banken” genannt, aus diesem Grund sagt man ihm eine große Zukunft voraus. Er soll zukünftig das Swift-System ablösen. Derzeit werden sämtliche Zahlungen zwischen den Finanzinstituten über das Swift-System abgewickelt. Doch verschiedene internationalen Banken arbeiten bereist schon jetzt mit dem Ripple. Der Ripple ermöglicht 1500 Transaktionen binnen einer einzigen Sekunde.

Hier wird schon deutlich, dass der Ripple vordergründig für die Anleger interessant ist, die nicht den tatsächlichen Zahlungsverkehr in ihrem Fokus haben. Bei der Investition in den Ripple handelt es sich vor allem darum, in zukunftsträchtige Visionen zu investieren.

Der Bitcoin bekommt einen kleinen Bruder

Inzwischen gibt es seit August 2017 gewissermaßen einen kleinen Bruder des Bitcoin. Obwohl er erst seit einer vergleichsweisen kurzen Zeitspanne ein Mitglied des Kryptomarktes ist, beeindruckt Bitcoin Cash schon jetzt mit seinem Erfolg. Gerade mal ein halbes Jahr nach dem Start legte Bitcoin Cash deutlich zu und hat seinen Wert inzwischen vervierfacht.

Man sollte nicht den Fehler machen und Bitcoin Cash unterschätzen. Vor allem betrifft das die Blockchain-Technologie. Bewusst wurde hier die Technologie der Massennutzung digitaler Währungen deutlich besser angepasst.

Der Bitcoin Cash verfügt über Informationsblöcke mit einer Größe von 8 MB. Das ist ein Unterschied zu seinem “großen Bruder”. Es wird sich zeigen, welche Technologie und welche Währung sich dementsprechend am Ende durchsetzen wird.

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