Víkingur Ólafssons Milliarden Klicks lassen hoffen: dass Qualität sich auch im Internet behauptet. Foto: /Markus Jahns

Unglaublich: Die Musik-Streams des Pianisten Víkingur Ólafsson haben die Milliardenmarke geknackt. Wie kann so etwas gelingen? Und wie viel Online-Präsenz brauchen Klassik-Künstler heute, um sich auf dem Markt zu behaupten?

Früher war nicht alles besser. Wohl aber einfacher. Wer als Solistin oder als Solist in der klassischen Musik bekannt werden wollte, trat bei Wettbewerben auf, knüpfte Kontakte, sprang bei Konzerten ein, bewarb sich um Auftritte in Rundfunk, spielte Kammermusik, veröffentlichte LPs oder CDs, die in Zeitungen und Magazinen rezensiert wurden und in zahlreichen Musikgeschäften auslagen. Wer ein Orchesterinstrument studiert hatte, bewarb sich bei großen Klangkörpern. Erfolg brauchte vor allem vier Zutaten: Talent, Fleiß, Glück und Beharrlichkeit.

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