Valeri Belenki bei der Weltmeisterschaft 1997 in Lausanne, als er sich am Seitpferd die Goldmedaille sicherte. Foto: picture-alliance / dpa/Alessandro_Della_Valle

Der in Aserbaidschan geborene Turner Valeri Belenki startete 1996 in Atlanta erstmals für Deutschland.

Bad Cannstatt - Valeri Belenki ist ein Großer seines Fachs. Mit dem Turn-Team der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) gewann er 1992 in Barcelona Mannschafts-Gold und Bronze im Mehrkampf, je zwei Mal an einem Einzelgerät und mit der Mannschaft der UdSSR wurde er Weltmeister. Es gab aber auch Tage im Leben des heute 51-Jährigen, da fühlte er sich ganz, ganz, ganz klein – so wie damals 1996 bei den Olympischen Spielen in Atlanta. Andere Athleten von anderen Sportarten zu treffen und zu sehen, war im Olympischen Dorf an der Tagesordnung – und dennoch etwas Besonderes für Belenki und Co. Speziell die Basketballer. Die Kunstturner seien klein – Belenki bringt es auf 1,63 Meter – und „dann tauchen diese Riesen, gefühlt 2,50 Meter groß, auf. Da stellt man sich schon die Frage: „Wie können Menschen so groß sein?“ schmunzelt er heute noch darüber. Von einer weiteren Begegnung mit einem Großen des Sports war Belenki, aktuell Nationaltrainer des Turn-Team Deutschlands und auf dem Sprung zu Olympia nach Tokio, ebenfalls begeistert, ja sogar fasziniert, wie er sagt: Muhammad Ali. Mit seinem Teamkollegen Marius Toba sei er beim Essen im Olympischen Dorf gesessen, als plötzlich die Tür aufging und die Box-Legende, betreut von seiner Frau – Ali litt bereits an Parkinson – das Lokal betrat. „So eine Legende live zu erleben, war großartig. Alle die dort waren, haben sich vor ihm versammelt, jeder wollte ein Foto mit ihm machen.“ Für Belenki gab es jedoch keinen Schnappschuss mit dem „Riesen“. „Ich kam leider nicht so nah an ihn ran, die anderen Athleten waren wie Ameisen vor ihm versammelt.“

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