Große Leistungen vor leeren Rängen: Olympia 2021. Foto: dpa/dpa

Kritiker halten das olympische System aus Kommerz und Gigantismus schon lange für krank. Dass es wegen Corona in Tokio nun nicht einmal mehr Kontakt zwischen Einwohnern und Sportlern gibt, führt die Veranstaltung endgültig ad absurdum.

Tokio - Der Aomi Urban Sports Park liegt prächtig. Die Rainbow Bridge ist nicht weit, und wer sich umschaut, sieht in der Ferne die Skyline von Tokio. Es ist ein ähnlich beeindruckendes Bild, das sich Besucherinnen und Besuchern bietet wie das der Stahlrohrarena. Denn hier findet das olympische Turnier im 3x3-Basketball statt, auch die Kletteranlage und der große Fanpark gehören zu dem Komplex. Zwei hippe Sportarten, dazu der Bereich, in dem sich die Jugend im Zeichen der Ringe in Partylaune bringen wollte – in normalen Zeiten wäre der Aomi Urban Sports Park in der Hitze von Tokio zum Hotspot der Spiele geworden – dank garantierter Gänsehaut-Stimmung. Doch was ist schon normal in diesem Sommer in Japan?

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