Australien ist bekannt für Kängurus und Koalas, nun haben einige Menschen ihrem Land einen ideellen Schaden zugefügt. Foto: imago/Westend61

Bei der Heimreise einiger australischer Olympia-Starter kam es im Flieger zu Alkohol-Exzessen. Erinnert man sich an den Hit „Down Under“, hätte man damit rechnen können.

Stuttgart - Das Spannungsloch. Es tritt im Sport besonders dann auf, wenn eine physische sowie psychische Höchstleistung erbracht werden mussten – und danach sämtliche Spannung aus dem Körper weicht, sodass der körperlich wie geistig völlig ermattete Mensch nicht mehr in der Lage ist, dem Spannungsloch auszuweichen. Damit sind wir bei den Damen und Herren Sportlern, die die Spiele in Richtung Heimat schon wieder verlassen haben.

Im Flieger von Tokio nach Sydney gab es einen ordentlichen Radau. Einige australische Olympia-Starter haben auf dem Rückflug nach Down Under versucht, ihr Spannungsloch mit Alkohol zu füllen. Exakt waren es Männer aus dem Fußball- und dem Rugby-Team. Sie hatten exzessiv getrunken, hatten auf Zurechtweisungen der Crew nicht reagiert und mindestens einer hatte sich auf der Bordtoilette übergeben, weshalb das Örtchen während des Flugs nicht mehr benutzt werden konnte. Die Japan Airlines (JAL) hatte sich deshalb schriftlich beim australischen Olympischen Komitee über das Verhalten beschwert. Eigentlich hätte die JAL gewarnt sein müssen. Bereits 1983 hatte die Band „Men at Work“ vor den Aussies gewarnt. „I come from a Land down under, where Beer does flow and men chunder.“ Auf deutsch: „Ich komme aus Down Under, wo das Bier fließt und Männer sich übergeben.“ Man hätte also damit rechnen können, und wenn noch Spannungslöcher dazu kommen, wird es bei Aussies ganz schlimm.

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