Simone Biles (Mitte) wird weiter nur die Zuschauerrolle einnehmen. Foto: dpa/Gregory Bull

Turn-Superstar Simone Biles verzichtet aus gesundheitlichen Gründen bei den Olympischen Spielen in Tokio auf ein weiteres Finale.

Tokio - Rekord-Weltmeisterin Simone Biles hat auch ihren für Montag geplanten Start bei der Olympia-Entscheidung am Boden abgesagt. Das teilte der US-Verband mit. Dem Turnstar bleibt in Tokio somit nur noch der Wettkampf am Schwebebalken am Dienstag, um eine der ursprünglich fünf erhofften Goldmedaillen zu holen. Eine Entscheidung darüber soll „später“ erfolgen. „So oder so - wir stehen alle hinter dir, Simone“, teilte der Verband USA Gymnastics via Twitter mit.

Biles hatte schon auf einen Start im Mehrkampf sowie beim Pferdsprung und am Stufenbarren verzichtet. Am Dienstag hatte sie beim Mannschafts-Finale ihren Wettkampf nach dem ersten von vier Durchgängen abgebrochen und dies anschließend mit mentalen Problemen begründet.

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Auf Instagram hatte Biles am Freitag von „Twisties“ berichtet - so werden in den USA mentale Blockaden im Turnen genannt. „Mein Geist und mein Körper sind einfach nicht im Einklang“, schrieb der US-Star, der zuletzt auch im Training gestürzt war. Die Probleme beträfen „alle Wettkämpfe, was wirklich nervt“, so die viermalige Olympiasiegerin.

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