Der Schläger war hin. Foto: AFP/TIZIANA FABI

Tennis-Dominator Novak Djokovic hatte mit dem Golden Slam ein großes Ziel vor Augen. Daraus wurde nichts. Beim Spiel um Platz drei ließ er seinen Ärger an zwei Schlägern aus.

Tokio - Zuerst flog ein Schläger auf die Tribüne, dann ein zweiter mit voller Wucht an den Netzpfosten: Novak Djokovic wollte seine Wut im Spiel um Platz drei gegen Pablo Carreno Busta nicht verstecken.

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Der serbische Tennis-Dominator war bei den Olympischen Spielen angetreten, um einen weiteren Schritt Richtung Golden Slam zu gehen. Alle vier Grand-Slam-Turniere und die Olympische Goldmedaille in einem Jahr zu gewinnen, hat bislang nur Steffi Graf 1988 geschafft. Bei den Männern gab es das noch nie. Dieses Ziel zerplatzte mit der Niederlage im Halbfinale gegen Alexander Zverev.

Beim Spiel um Bronze lief es auch alles andere als Rund für Djokovic. Gleich zu Beginn des Spiels pfefferte er einen Schläger auf die Tribüne.

Später im Spiel musste ein weiterer Schläger dran glauben.

Am Ende siegte Pablo Carreno Busta mit 6:4, 6:7 (6:8) und 6:3. Doch nach dem Matchball zeigte sich der „Djoker“ trotz seiner Enttäuschung als fairer Verlierer.

Im Finale trifft Alexander Zverev am Sonntag ab 8 Uhr (MEZ) auf Karen Chatschanow.

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