Oberstaatsanwalt Kai Gräber im Prozess gegen Dopingarzt Mark Schmidt und dessen Netzwerk. Foto: dpa/Peter Kneffel

Kai Gräber ist der erfolgreichste Dopingjäger in Deutschland: Nun beobachtet er mit großem Interesse, was bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf passieren wird.

München/Stuttgart - In Oberstdorf beginnt an diesem Mittwoch eine Weltmeisterschaft, die auch deshalb im Fokus steht, weil der nordische Skisport exakt vor zwei Jahren eine seiner dunkelsten Stunden erlebte: Bei einer Razzia während der WM 2019 in Seefeld wurden fünf Athleten verhaftet. Gleichzeitig nahm die Polizei in Erfurt den Mediziner Mark Schmidt fest, in einer Garage von ihm fanden sich 45 tiefgefrorene Blutbeutel. Später stellte sich heraus, dass zu Schmidts Dopingnetzwerk 23 Athleten (vornehmlich Winter- und Radsportler) aus acht Nationen gehörten. Mittlerweile ist der Dopingarzt zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden – dank der Ermittlungsarbeit von Kai Gräber, der die Operation Aderlass geleitet hat. Nun beobachtet der Oberstaatsanwalt aus München mit großem Interesse, was im Allgäu passieren wird.

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