Gemeinsam richteten Ehrenamtliche den Christbaum in der Stadtkirche auf und schmückten ihn Foto: Mathias Kuhn

Kirchengemeinden meistern Gottesdienste unter Pandemie-Auflagen: kurzgehaltene Heiligabend-Messen, zweigeteilte Krippenspiele unter Beachtung der Mindestabstände, Anmeldungs- und Mundschutzpflicht zur Christvesper.

Obere Neckarvororte - N och sind es nur noch wenige Nächte bis Heiligabend. In den Kirchengemeinden laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zum zweiten Mal müssen die Festtage unter Coronabedingungen gefeiert werden. Die evangelischen Kirchengemeinden von Hedelfingen-Rohracker-Frauenkopf sowie Obertürkheim-Uhlbach müssen eine weitere Herausforderung stemmen: Ihre langjährigen Pfarrerinnen sind in den Ruhestand gegangen und die Stellen unbesetzt. Größte Herausforderung für die Kirchengemeinden war jedoch die Unklarheit. „Bis vor einer Woche wussten wir noch nicht genau, ob wir feiern dürfen und welche Vorschriften wir einhalten müssen“, sagt Andreas Gälle, der Pfarrer für die katholischen Kirchengemeinden in den Oberen Neckarvororten. Für die katholischen Gottesdienste bedeutet dies, dass die Gottesdienste maximal 60 Minuten dauern dürfen, dass die Maskenpflicht gilt, Abstand gehalten werden muss und nur reduzierter Gesang erlaubt ist. Flexibilität und viele zupackenden Hände sind gefragt. „Nachdem die Rahmenbedingungen bekannt sind, geht es nun daran, die Voraussetzungen für die Festtage zu schaffen“, sagt Gälle erleichtert.

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