Landwirten macht der niedrige Schweinepreis große Sorgen. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Am nächsten Freitag entscheidet der Bundesrat über einen Antrag aus Baden-Württemberg. Die Krise der Schweinehalter dauert an.

Stuttgart - Es ist kein schönes Wort, aber der Begriff beschreibt ganz gut, was sich während der Coronakrise in der Nutztierhaltung ereignet hat: Es kam zu einem „Schweinestau“, da Schlachthöfe wie Tönnies zeitweise schließen mussten und da kaum noch Fleisch ins Ausland geliefert werden konnte; letzteres liegt auch an der Afrikanischen Schweinepest in Europa. So baute sich ein Überangebot von teils mehr als einer Million Schweinen in Deutschland auf, für die es keinen Abnehmer gab. Die Halter bekamen zuletzt nur noch rund 1,20 Euro pro Kilo Schlachtgewicht; das ist der niedrigste Preis seit Jahren. Erst in den letzten Tagen hat der Preis wieder leicht angezogen – die Krise dauert an, nur der Talgrund scheint durchschritten.

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