Bei den Spielen 2018 stand die deutsche Mannschaft im Olympia-Finale und gewann nach einer 3:4-Niederlage gegen Russland Silber. Foto: dpa/Daniel Karmann

Die Absage der NHL fürs Olympiaturnier trifft auch die deutsche Nationalmannschaft – weil aber die Eishockey-Supermächte auf eine noch höhere Anzahl von Topspielern verzichten müssen, ist das eher ein Vor- denn ein Nachteil.

Stuttgart - Leon Draisaitl hatte sich wirklich auf die Olympischen Spiele gefreut. Der Eishockey-Star der Edmonton Oilers brannte darauf, mit der deutschen Mannschaft in Peking aufs Eis zu fahren, verbunden mit dem heimlichen Gedanken, bei der Medaillenvergabe mitzumischen. „Es ist sehr schade, dass die NHL-Spieler nicht nach China reisen. Ein olympisches Turnier mit den besten Spielern der Welt, das wäre was Besonderes gewesen“, sagte der 26-Jährige, der die Scorerliste der National Hockey League anführt. Diese befindet sich aufgrund zahlreicher Spielausfälle wegen Corona in Terminnot, so dass die Zeit rund um Olympia im Februar für Nachholspiele benötigt wird. Die strengen Quarantäneregeln in China waren den NHL-Bossen zudem ein Dorn im Auge. „Ich bin mir sicher, dass das deutsche Team auch ohne NHL-Profis ein sehr gutes Turnier spielt. Das hat es bei den letzten Weltmeisterschaften als auch bei den Spielen 2018 eindrucksvoll getan“, sagte der gebürtige Kölner, der 42 Länderspiele absolviert hat.

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