Sauerteigpizza, Caesar Salad aus dem Parmesanlaib, Antipasti und große Pläne: Drei Feuerbacher Freunde eröffnen das Cumpà im ehemaligen Bellevue.
Es ist unbenommen ein schöner Flecken in Stuttgart: Gegenüber vom Perkins Park, wo viele Jahre das On Top und dann das Bellevue mit der wunderbaren Aussicht lockten, haben sich nun die drei Freunde Kris Gensrich, Luigi Semeraro und Cemsu Ayik zusammengetan. Am Freitag, den 13. Februar 2026, öffnet im ehemaligen Bellevue am Killesberg Cumpà seine Türen. Der Abend ist schon komplett ausgebucht.
Cumpà nennen die Betreiber ihr Restaurant – was für Freund, Bruder, Homie steht. Und genau so soll es sich anfühlen. Kein Reservierungsstress, keine steife Inszenierung. Sondern Pizza, gute Produkte und eine Atmosphäre, in die man auch nach einem Spaziergang einfach hineinläuft: etwas für das erste Date wie auch den Familienausflug.
Hinter dem Konzept stehen drei Freunde aus Stuttgart-Feuerbach, jeder hat seinen eigenen Gastro-Hintergrund: der eine betreibt das Höhencafé Killesberg und den Park-Snack, der andere die kleine Pizzeria La Farina, die sich schon zum Geheimtipp entwickelt hat, der andere macht das Obstkisten-Abo fruit.love.
Seit Jahresbeginn gehört der Betrieb den dreien. Maximal 60 Prozent Reservierungen – der Rest bleibt frei für spontane Gäste. „Wir wollen nicht, dass jemand dreimal vor der Tür steht und denkt: Hier kommt man nur rein, wenn man plant“, sagt Kris Gensrich.
Der eigentliche Star aber kommt aus dem Ofen
Die Pizza orientiert sich an einer traditionellen Neapolitanischen – allerdings gegen den aktuellen Trend zur extrem aufgeblasenen, dicken Randkruste. „Wie es die Nonna früher schon gemacht hat“, erklärt Luigi Semeraro. Hier ist der Rand knusprig, fluffig, aber nicht zu dick. „Das ist eine Ruota di Carro, schon etwas anderes, als es sonst so gibt“, so Semeraro. „Traditionell, aber unsere eigene Nische“, nennen sie das. Aber auch hier heißt das: Der Teig bekommt 72 Stunden Ruhezeit für die maximale Bekömmlichkeit.
Zehn Pizzen stehen auf der Karte, Preise halten sie unter 20 Euro. Klassiker wie Margherita oder Capricciosa treffen auf eigene Kombinationen, alles belegt mit Produkten aus Italien. Als Antipasti gibt es Burrata, Carpaccio, Bruschetta, einen Caesar Salad aus dem Parmesanlaib. Keine überladene Karte, ab und an unterschiedliche Tagesangebote wie Pasta oder Fischgerichte – und Desserts wie Pistazien-Tiramisu oder kleine Tiramisu-Bällchen aus der hauseigenen Konditorei.
Die Terrasse soll im Sommer zum zweiten Wohnzimmer werden. Bis zu 300 Plätze sind möglich, dazu ein Barcontainer für Daydrinking-Events.
Das Cumpà soll ein Ort für Freunde werden - oder wie sie es selbst formulieren: „Komm als Gast, geh als Cumpà.“
Infos
Cumpà
, Stresemannstr. 38, S-Nord, Öffnungszeiten: Mo bis Do 17 – 23, Fr 17 – 1, Sa 11.30-1, So 11.30-23.30 Uhr; www.cumpa-pizza.de