Ermittler auf dem Campingplatz Eichwald bei Lüdge. Foto: dpa/Guido Kirchner

Kindesmissbrauch wird härter bestraft. Nutzen wird das kaum, kommentiert Christian Gottschalk. Andere Maßnahmen wären sinnvoller.

Stuttgart - Die Missbrauchsfälle von Münster und Lüdge gehören zu den widerlichsten Verbrechen, mit denen deutsche Ermittler in den vergangenen Jahren zu tun hatten. Über Jahre hinweg wurden Kinder im Internet wie Vieh angeboten und dann im echten Leben missbraucht, vergewaltigt, geschändet. Die beiden Fälle sind das Treibmittel dafür, dass das Bundeskabinett beschlossen hat, die Strafen im Bereich der sexualisierten Gewalt gegen Kinder zu verschärfen. Was gut gemeint ist, ist aber nur sehr unzureichend gemacht.

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