Und noch mehr Milliarden: Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat am Freitag der Öffentlichkeit über die teuren Beschlüssen des Bundeskabinetts berichtet. Foto: AFP/Tobias Schwarz

Das milliardenschwere Konjunkturpaket soll den wirtschaftlichen Absturz zu verhindern. Obwohl die Bundesregierung damit den Empfehlungen der meisten Ökonomen folgt, bleibt die massive Neuverschuldung ein Risiko, kommentiert unser Berliner Korrespondent Christopher Ziedler.
Christopher Ziedler

Berlin - Ein milliardenschwerer Beschluss jagt den nächsten. Am Freitag hat das Bundeskabinett zentrale Punkte des Konjunkturpakets verabschiedet. Weitere folgen kommende Woche, was einen zweiten Nachtragsetat über rund 50 Milliarden Euro nötig macht. Schon jetzt ergibt sich aus der Corona-Krise ein Kreditfinanzierungsbedarf von gut 400 Milliarden Euro. Darin sind Bürgschaften oder die vorübergehende schuldenfinanzierte Verdoppelung des EU-Haushalts, über die beim nächsten Europäischen Rat diskutiert wird, noch gar nicht eingerechnet. So groß wie die ökonomische Not ist auch das finanzielle Risiko, das zu deren Überwindung eingegangen werden muss.

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