Der ehemalige Nissan-Chef Carlos Ghosn lebt in Beirut und ist dort vor einer Auslieferung nach Japan sicher. Foto: dpa/Marwan Naamani

Ein Prozess in der Türkei und Festnahmen in den USA bringen Erkenntnisse zur Flucht von Ex-Autochef Ghosn.

Istanbul - Eine monatelange Vorbereitung, ein ausgefeilter Plan, ein Lautsprecherkasten – und viel Geld: Neue Erkenntnisse helfen, das Geheimnis einer spektakulären Flucht über mehrere Kontinente zu lüften. In den frühen Morgenstunden am 30. Dezember 2019 kam Carlos Ghosn, der skandalumwitterte frühere Boss des Auto-Riesen Nissan, in der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Ghosn hatte sich aus Japan abgesetzt, wo ihm ein Prozess wegen Betrugsvorwürfen bevorstand. Bis heute schweigt der schwerreiche Manager darüber, wie es ihm gelang, trotz Hausarrest und Überwachung der japanischen Justiz zu entgehen. Doch neue Ermittlungen der Justizbehörden in der Türkei und in den USA gewähren einen Einblick in die Hollywood-reife Aktion.

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