Am Samstagnachmittag zog ein Metallfischer die mutmaßliche Handgranate im Bereich der Neckartalstraße aus dem Neckar. Foto: picture alliance/dpa/Friso Gentsch

Die mutmaßliche Handgranate, die am Samstagnachmittag von einem Metallfischer aus dem Neckar gezogen worden war, entpuppte sich als Pendel einer Uhr.

Bad Cannstatt - Die mutmaßliche Handgranate, die am Samstagnachmittag im Bereich der Neckartalstraße aus dem Neckar gezogen wurde, hat sich als Pendel einer Uhr entpuppt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nachdem die Entschärfer vom Landeskriminalamt das Objekt untersucht hatten, wurde festgestellt, dass es sich nicht um eine Handgranate gehandelt hat. Aufgrund des Zustands des Pendels, das wohl schon eine ganze Weile auf dem Grund des Neckars lag, sei dies jedoch nicht auf den ersten Blick erkennbar gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Das Objekt hing am Samstagnachmittag an der Angel eines 13 Jahre alten Metallfischers. Nachdem dessen Vater die Polizei verständigt hatte und die Beamten vor Ort eingetroffen waren, wurden der Schiffsverkehr sowie die Straße in diesem Bereich kurzzeitig gesperrt. Ein Entschärfer des Landeskriminalamts beseitigte das Objekt, so dass der Einsatz nach kurzer Zeit erfolgreich beendet werden konnte.

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