Die Stadt will das Plexiglas im Sichtschutzzaun entfernen, doch die Holzwand soll bestehen bleiben. Foto: Iris Frey

Das Umweltamt der Stadt hat den Bezirksbeirat über die Notwendigkeit der Schutzmaßnahmen auf der Halbinsel informiert. Und am Wochenende waren auch Respektlotsen am Max-Eyth-See vor Ort.

Hofen - Die Halbinsel am Max-Eyth-See mit all ihren Neuerungen, der Zaunbau und alle anderen Maßnahmen der Stadt zum Schutz der Vogelinsel standen kürzlich im Bezirksbeirat Mühlhausen auf der Tagesordnung. Wie Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann erklärte, habe Renate Kübler vom Umweltamt dem Gremium die von der EU geforderten Maßnahmen zum Schutz der Vogelinsel erläutert, nachdem es von verschiedenen Seiten Kritik dazu gegeben hatte. So gelte ein Verschlechterungsverbot zum Schutz der Vögel. Die EU-Mitgliedstaaten müssten einen Managementplan erstellen zur Entwicklung und Erhaltung und regelmäßig nach Brüssel berichten. Hierbei sei keine Abwägung mit Belangen von Erholungs- und Freizeitnutzungen möglich. Wegen Störungen durch Nutzer seien die Maßnahmen erforderlich geworden und ästhetische Aspekte seien laut Stadt dabei nachrangig. Kübler stellte erstmals den Managementplan genauer vor, der den Schutz des Schwarzmilans vorsieht und des Nachtreihers, der seit einigen Jahren nicht mehr am Max-Eyth-See brüte. Auch müsse die größte regionale Population an Graureihern geschützt werden.

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