Die Polygo-Karte des VVS Foto: Lichtgut/Zweygarth

Die VVS-Wertmarke hat bald ausgedient. Bis Ende Juni hat der Verbund bereits 200 000 elektronische Polygo-Karten in Umlauf gebracht. Im Frühjahr 2017 sollen alle Stammkunden mit Jahresabo das Jahresticket im Scheckkartenformat erhalten.

Stuttgart - Die Polygo-Karte ist mehr als nur eine Fahrkarte für Bus und Bahn. Sie kann auch für weitere Mobilitätsdienstleistungen sowie als Zugang zur Stadtbibliothek am Mailänder Platz genutzt werden. Die SSB bieten zudem eine begrenzte Menge an elektronischen Karten mit Kreditkartenfunktion an. Von Herbst an soll es auch Monats- und Wochenkarten im Polygo-Format geben.

„Dank der 200 000 bis jetzt in Umlauf gebrachten Karten sind wir über dem Berg“, erklärte VVS-Geschäftsführer Horst Stammler. Der Verbund habe vor eineinhalb Jahren einen wichtigen Schritt in Richtung elektronisches Ticketing getan. Im Frühjahr 2015 habe man die Chipkarten in einem Feldversuch mit 300 Schülern aus Ludwigsburg getestet. Vor einem Jahr seien dann die ersten Chipkarten verschickt worden. Als erstes bekamen rund 65 000 Schüler mit Scool-Abo „unter großem Zeitdruck“ statt des bisherigen Verbundpasses mit Wertmarke eine Chipkarte. „Nach und nach wurden dann die anderen Fahrgäste mit der Polygo-Karte ausgestattet“, so Stammler. Die verbleibenden 60 000 elektronischen Tickets für Jahreskarteninhaber sollten bis zum Frühjahr 2017 verteilt werden. Das Projekt sei im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität von der Bundesregierung unterstützt worden. Die SSB, Bahn und der Verband Region Stuttgart (VRS) investieren insgesamt 1,2 Millionen Euro in das Vorhaben. Der Nutzer könne auswählen, welche Dienstleistungen er in Anspruch nehmen wolle und sich dann bei dem jeweiligen Unternehmen direkt anmelden. Zwischen den einzelnen Partnern der Karte finde kein Austausch von Kundendaten statt. ­Lediglich die letzten zehn Transaktionen würden ausschließlich auf dem Kartenchip gespeichert. „Der Datenschutz ist damit gewährleistet“, so Stammler. Auch der Abo-Preis bleibe unverändert.

Das Projekt sei im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität von der Bundesregierung und unterstützt worden. Die SSB, Bahn und der Verband Region Stuttgsrt (VRS) investieren insgesamt 1,2 Millionen Euro in das Vorhaben. Der Nutzer könne auswählen, welche Dienstleistungen er in Anspruch nehmen wolle und sich dann bei dem jeweiligen Unternehmen direkt anmelden, so Stammler. Zwischen den einzelnen Partnern der Polygo-Karte finde kein Austausch von Kundendaten statt. Lediglich die letzten zehn Transaktionen würden ausschließlich auf dem Kartenchip gespeichert. „Der Datenschutz ist gewährleistet.“Auch alle Konditionen und Preis des VVS-Abos blieben unverändert. -

Der Nahverkehrsverbund befindet sich in der Region nach wie vor im Aufwind. „Für das erste Halbjahr 2016 rechnen wir mit einen erfreulichen Fahrgastzuwachs von rund drei Prozent“, erklärte Stammler. Der Umsatz werde voraussichtlich um fünf Prozent zulegen. Das Wachstum basiere vor allem auf dem ungebrochenen Trend zu Firmentickets und Jahreskarten. „Aber auch die Zeitkarten für Senioren sind stark gefragt.“ Außerdem komme das neue Azubi-Ticket für 59 Euro gut an.

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