UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese darf nicht mehr nach Israel einreisen (Archivfoto). Foto: IMAGO/AAP/IMAGO/LUKAS COCH

Die UN-Sonderberichterstatterin für die seit 1967 besetzten palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, darf nicht mehr nach Israel einreisen. Die Hintergründe.

Die UN-Sonderberichterstatterin für die seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten, Francesca Albanese, darf nicht mehr nach Israel einreisen. Einen entsprechenden Beschluss teilten das israelische Außen- und Innenministerium am Montagnachmittag mit. Hintergrund ist die Aussage Albaneses von Samstag, dass „die Opfer des Massakers vom 7. Oktober nicht wegen ihres Jüdischseins ermordet wurden, sondern als Reaktion auf die israelische Unterdrückung“.

Nach Angaben des Außenministeriums verweigert Israel Albanese bereits seit längerem ein Einreisevisum. Jetzt haben Außenminister Israel Katz (Likud) und Innenminister Mosche Arbel (Schas) beschlossen, ihr die Einreise offiziell zu verbieten. „Die Zeit, in der Juden schweigen“, sei vorbei.

Die Minister riefen die Vereinten Nationen dazu auf, Albaneses Äußerungen öffentlich zurückzuweisen und sie zu entlassen.