Schüler können nun auch in den Ferien in der Schule lernen. Foto: picture alliance/dpa/Sebastian Kahnert

Zehntausende Schüler sollen in den Sommerferien Nachhilfe nehmen können. Der Einsatz der Lehrer in den Ferien soll demnach freiwillig sein - und mit zusätzlichem Gehalt belohnt werden.

Stuttgart - Zehntausende Schüler sollen in den Sommerferien Wissenslücken nach der Corona-Pandemie schließen. Das Kultusministerium stellte am Freitag Details eines freiwilligen Nachhilfeprogramms vor. Auch der Einsatz der Lehrer in den Ferien soll demnach freiwillig sein - und mit 40 Euro je Stunde „Aufwandsentschädigung“ zusätzlich zum Gehalt belohnt werden.

Die Kurse finden in der letzten und in der vorletzten Ferienwoche statt, drei Stunden pro Tag soll gelernt werden. Die Fächer Deutsch und Mathe stehen dabei im Fokus. Die Lehrer entscheiden dabei, welche Schüler Förderunterricht nötig haben. „Wir sind zuversichtlich, dass viele Eltern die pädagogische Empfehlung ernst nehmen, betonte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Das Ministerium rechnet damit, dass bis zu 150 000 Schüler die sogenannten „Lernbrücken“ wahrnehmen könnten.

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