Foto: oto: Yavuz Dural - oto: Yavuz Dural

Nachfolger des Obertürkheimer Trainers wird Ulrich Busch – Morgiges Heimspiel gegen Plattenhardt findet auf der Anlage der SG Untertürkheim statt.

ObertürkheimBeim abstiegsgefährdeten Fußball- Bezirksligisten VfB Obertürkheim war man von der schnellen Truppe. Spielertrainer Christoph Stegbauer hat der Vereinsführung vergangene Woche mitgeteilt, dass er in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Bereits gestern Abend hat Abteilungsleiter Wolfgang Frech der Mannschaft einen Nachfolger präsentiert: Ulrich Busch, dessen Stationen unter anderem die U 17 der Stuttgarter Kickers war. „Zuletzt hat er die Frauen aus Rommelshausen trainiert, in den vergangenen zwei Jahren pausiert“, so Frech. Busch will natürlich eine Bezirksliga-Mannschaft übernehmen. Doch diese Zukunft gilt es noch zu sichern, und wird ein hartes Stück Arbeit. Noch-Trainer Stegbauer will aber alles dafür tun, dass „wir den Klassenerhalt schaffen und in der Bezirksliga bleiben“. Das Kapitel Obertürkheim ist für Stegbauer im Sommer wohl auch als Spieler erledigt: „Ich will noch ein bis zwei Jahre kicken. Wo, weiß ich noch nicht.“

Am Sonntag, 14. April (15 Uhr), empfängt der VfB mit dem drittplatzierten TSV Plattenhardt einen harten Brocken. „Wir versuchen unser Bestes und lassen uns überraschen.“ In den vergangenen Heimspielen wussten die Obertürkheimer – auch wenn es nur zu wenigen Punkten gereicht hat – kämpferisch zu überzeugen. Dieses Mal gibt es aber ein grundsätzliches Problem: Das Heimspiel ist kein richtiges Heimspiel. „Da unsere Frauen in der Oberliga zuhause antreten, müssen wir die Partie auf der Anlage der SG Untertürkheim austragen.“ Immerhin geht es personell etwas aufwärts, Abwehrspieler Florian Pachner steht wieder zur Verfügung.

Der Spitzenreiter SC Stammheim verschaffte sich durch den Sieg im Spitzenspiel gegen Ermis Metanastis Stuttgart ein ordentliches Polster von sechs Punkten. Alles schien vorbereitet für den Durchmarsch. Doch knapp vier Wochen später sieht es danach gar nicht mehr aus. Die Stammheimer lassen Federn, der Vorsprung beträgt nur noch einen Punkt auf Ermis. Der SC steht also unter Druck. Am Sonntag, 14. April (15 Uhr), empfängt der Klassenprimus die Mannschaft von Türkspor Stuttgart . „Das Team hat sich durch drei Siege in Serie aus der Kellerregion katapultiert. Deshalb: „Wir treten mit breiter Brust beim Tabellenführer an“, sagt Trainer Recep Yildiz. Soll heißen: „Es gibt nichts zu verschenken, wir wollen unseren Lauf fortsetzen. Stammheim muss sich mächtig anstrengen, wenn es gegen uns gewinnen will.“ Personell sieht es beim Team aus Cannstatt auch gut aus. Kapitän Abdullah Sener hat noch Probleme mit den Zähnen, der starke Neuzugang Nektarios Malamidis sitzt seine Gelb-Rot-Sperre ab, „der Rest ist aber fit und heiß“.

„Ich erwarte ein spannendes, frisches Fußballspiel, das von beiden Seiten mit offenem Visier geführt wird“, sagt Stefan Schuon, Trainer der Spvgg Cannstatt , vor dem Auswärtsauftritt am Sonntag, 14. April (15 Uhr), beim Tabellennachbarn SV Sillenbuch. Die Vorfreude auf ein abwechslungsreiches Spiel ist bei Schuon der Tabellensituation geschuldet. „Beide Mannschaften stehen im Niemandsland und können befreit aufspielen.“ Natürlich will er mit seinem Team nicht nur für das Auge was bieten, sondern auch etwas Zählbares mit nach Hause bringen. „Wir versuchen, noch so viele Punkte wie möglich zu sammeln.“ Doch das Hauptaugenmerk gelte bei der Spvgg nicht der Meisterschaft, vielmehr stehe der Pokal im Vordergrund. Am Donnerstag, 18. April, finden die Viertelfinal-Spiele statt und die Spvgg tritt beim Kreisliga-A-Vertreter SSV Zuffenhausen (19.30 Uhr) an. „Da wollen wir natürlich weiterkommen und auch das Halbfinale noch überstehen.“ Personell spricht da nichts dagegen. Die Spvgg muss zwar auf die Dienste von Defensivspieler Michael Ziegler, der aus der Partie gegen Obertürkheim einen dicken Knöchel davontrug und Marco Kreidl (Oberschenkel-Probleme) verzichten, aber „ansonsten sieht es gut aus“.

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