Das Löwenbaby ist offenbar topfit: Uwe Wünstel kümmert sich nach dem Unfall auf der A5 um Lea. Foto: Reptilium Landau

Das kleine weiße Löwenbaby, das vergangene Woche bei einem Autounfall auf der A5 gefunden wurde, wird weiter in Landau gepflegt. Das Tier verhält sich dort wie eine verspielte Katze.

Landau - Das Löwenbaby, das vergangene Woche Dienstag bei einem Unfall gefunden wurde, ist nach wie vor im Reptilium in Landau untergebracht. Dort kümmert sich der Geschäftsführer Uwe Wünstel um die kleine Dame, die auf den Namen Lea getauft wurde.

Lea ist zwar verschmust, mache aber nur das, was sie möchte, ganz Katze eben, sagt Wünstel: „Wenn sie keinen Bock hat, macht sie nicht mit.“

Wie es mit Lea weitergeht, ist noch unklar

Die kleine Lea wurde zu früh von ihrer Mutter getrennt und sollte eigentlich noch Muttermilch bekommen. In Landau wird sie mit Ersatzmilch und Hackfleisch aufgepäppelt. Das fresse sie gut und regelmäßig, sagt Wünstel. Wie es mit Lea weitergehe, wisse man aber noch nicht.

Auch der Hornvogel, der beim Unfall entflogen war, ist nun im Reptilium. Das Tier wurde nach Zazu aus dem Film „Der König der Löwen“ benannt. Das Horn des Tukans wurde wahrscheinlich bei seiner Flucht verletzt, was ihn jedoch nicht beeinträchtigt. Uwe Wünstel krault Leas Hals und sagt mit einem Blick auf Zazu: „Alle sind glücklich und zufrieden.“

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