Mit einer Mischung aus Propaganda, Law-and-Order-Politik und roher Gewalt präsentiert sich die Terrororganisation als alternativlose Ordnungsmacht.
Wenn es eine Konstante gibt in der Geschichte des Nahostkonflikts, dann vielleicht diese: Grandiose Verkündungen und hochfliegende Pläne zerschellen früher oder später an der steinigen Realität vor Ort. Dieses Schicksal könnte auch der jüngsten UN-Resolution zum Gazastreifen drohen. Der Entwurf, der auf dem sogenannten Friedensplan von US-Präsident Trump basiert, erhielt am Montagabend zwar respektable 13 Stimmen im Sicherheitsrat bei nur zwei Enthaltungen. Doch ob dieser diplomatische Erfolg sich in konkrete Ergebnisse übersetzen lässt, scheint zweifelhaft.
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