Foto: dpa/Oliver Berg

Nach einer Routinekontrolle kommt es zu einer Verfolgungsjagd im Auto und zu Fuß

Stuttgart-Ost - Polizisten kontrollierten gestern gegen 16 Uhr in der Reitzensteinstraße einen VW Touran und dessen 25-jährigen Fahrer. Zu Beginn der Kontrolle händigte der Mann seinen vermeintlichen Führerschein sowie den Fahrzeugschein aus. Dabei fiel den Beamten auf, dass sich der Mann äußerlich deutlich vom Bild des Führerscheins unterschied. Auch das Auto war mutmaßlich bereits seit mehr als einem Monat nicht mehr versichert. Die Beamten entschieden sich, zur weiteren Abklärung mit dem 25-Jährigen auf die Dienststelle zu fahren. Ihm gelang jedoch die Flucht. Die Beamten nahmen mit dem Streifenwagen die Verfolgung auf. Auf Höhe der Sedanstraße stoppte der Mann seinen Wagen und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Der Mann überquerte die Cannstatter Straße und kletterte am Heinrich-Baumann-Steg über einen Metallzaun. Die Beamten folgten ihm ebenfalls zu Fuß in den Schlossgarten. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray flüchtete der 25-Jährige weiter. Letztendlich gelang es den Polizisten, den Tatverdächtigen an den Gleisanlagen zu lokalisieren. Nachdem der Bahnverkehr kurzzeitig gestoppt werden musste, nahmen ihn die Beamten dort fest. Dabei bemerkten sie, dass sich der 25-Jährige offenbar beim Überqueren des Metallzauns verletzt hatte, er wurde ärztlich versorgt. Auch die 29 und 32 Jahre alten Polizeibeamten verletzten sich am Metallzaun, der 32-Jährige konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Die Herkunft des vorgezeigten Führerscheins muss noch ermittelt werden. Der 25-jährige Tatverdächtige wurde einem Richter vorgeführt.

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