Cannstatts Rui Carvalho Pinheiro (Mitte) im Duell gegen die Obertürkheimer Patrick Teuber (links) und Pascal Kaiser. Im Hinspiel gewann die Spvgg in Obertürkheim, morgen findet das Rückspiel in Cannstatt statt. Foto: Archivfoto: Strehlow - Archivfoto: Strehlow

Nach mehreren schwachen Auswärts-Auftritten will der Fußball-Bezirksligist VfB Obertürkheim bei der Spvgg Cannstatt eine Reaktion zeigen.

Bad Cannstatt Der Drittletzte VfB Obertürkheim zeigte in jüngster Vergangenheit zwei Gesichter. Zuhause wehrten sich die Fußballer und waren konkurrenzfähig, auswärts ließen die Leistungen zu wünschen übrig. Das sieht auch Spielertrainer Christoph Stegbauer so: „Die letzten Auftritte in der Fremde waren zum Vergessen, auf der heimischen Anlage stimmten die Darbietungen.“ Das Problem für den kommenden Sonntag, 7. April (15 Uhr): Der VfB tritt bei der Spvgg Cannstatt an. Also wieder ein schwächerer Auftritt? „Nein, das ist ja nicht so weit von unserem Platz entfernt, quasi ein Heimspiel“, schmunzelt Stegbauer. Zuversichtlicher ob eines besseren Abschneidens stimmt ihn sein Personal. Pascal Kaiser, Patrick Teuber, Timo Baumgärtner und Langzeit-Aushilfs-Torhüter Philipp Stegbauer stehen wieder zur Verfügung. Auch Stegbauer selbst, der zuletzt krankheitsbedingt aussetzte, ist wieder einsatzfähig. „Wir haben zumindest mehr Alternativen und können auch von der Bank aus reagieren.“ Dennoch: Cannstatt sei eine gute bis sehr gute Bezirksliga-Mannschaft und am Sonntag „klarer Favorit“. Als Favorit sieht Spvgg-Coach Stefan Schuon seine Mannen zwar nicht, aber die Punkte sollen auf jeden Fall an der Hofener Straße bleiben. „Im Hinspiel hat es uns Obertürkheim nicht einfach gemacht. Dementsprechend wird es kein Selbstläufer und wir müssen so konzentriert sein wie zuletzt gegen Stammheim.“ Diese Partie beim Klassenprimus ging zwar verloren, „doch die Leistung hat gepasst und eine Niederlage in Stammheim ist kein Beinbruch“.

Vor knapp drei Wochen sah bei Türkspor Stuttgart kaum etwas nach Besserung aus. 0:5 verlor das Team des Trainerduos Recep Yildiz/Hasan Sener beim SV Vaihingen. Doch nach zwei Siegen in Folge gegen direkte Kontrahenten im Abstiegskampf sieht die fußballerische Wetterlage deutlich freundlicher aus. Vier Punkte hat Türkspor Vorsprung auf den kritischen Relegationsplatz. „Wir haben zwei Finalspiele im Abstiegskampf gewonnen“, sagt Recep Yildiz, „ nun folgt das dritte“. Zu diesem empfängt das Team am Sonntag, 7. April (15 Uhr), Beograd Stuttgart, das drei Zähler mehr auf dem Konto hat. Auch dieses Spiel wolle man gewinnen, zumal nun eine Einheit auf dem Platz stehen würde, „die kämpft und auch Selbstvertrauen hat“. Der kämpferische Aspekt wird im sonntäglichen Duell sicherlich nicht zu kurz kommen. „Beograd lebt vom Einsatz und ist nicht einfach zu bespielen. Doch ich bin zuversichtlich, dass wir den dritten Dreier in Serie landen.“ Positiv stimme ihn die Rückkehr des Mittelfeldstrategen Erdal Koyuncu, der zuletzt in Bernhausen passen musste. Nach Weisheitszähnen-OP sei der Einsatz von Kapitän Abdullah Sener jedoch weiterhin fraglich.

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