Dieses Graffiti auf einer Mauer vor dem zerstörten Hafen in Beirat zeigt die Unzufriedenheit mit der Regierung. Foto: dpa/Hussein Malla

Während sich die Bevölkerung im Libanon nach der verheerenden Explosion allein gelassen fühlt, bleibt die politische Elite untätig und lehnt eine Untersuchung ab. Die Wut wird bei Protesten auf den Straßen artikuliert.

Beirut - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sparte nicht mit dramatischen Worten. „Die Zukunft des Libanon steht auf dem Spiel”, sagte er am Sonntag auf der von ihm zusammengetrommelten internationalen Video-Geberkonferenz, an der auch US-Präsident Donald Trump teilnahm. Die Explosion in Beirut habe alle Reserven des Landes zerstört. Jetzt gelte es als erstes, die Ernährung der Bevölkerung zu sichern: „Wir müssen schnell und effektiv reagieren. Wir müssen alles tun, damit der Libanon nicht in Gewalt und Chaos versinkt.“ Die Führung des Zedernstaates beschwor er erneut, auf die legitimen Forderungen der Bevölkerung zu reagieren.

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