Von der SPD-Basis an die Parteispitze katapultiert: Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken. Foto: AFP

Das Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids bedeutet nicht nur für die Sozialdemokraten einen Einschnitt. Früher oder später muss die Nachfolge der Groko an der Regierung geregelt werden. Dafür müssen die Parteien politisches Neuland betreten, kommentiert Jan Dörner.

Berlin - Es ist der Zeitpunkt gekommen, intensiv über Koalitionsoptionen für den Bund nachzudenken. Die künftige Bundesregierung wird keine große Koalition sein, so viel ist sicher. Sie wird zudem aller Voraussicht nach von Parteien gestellt werden, die bislang im Bund noch nicht gemeinsam regiert haben. Zurzeit denkbare Optionen sind ein Bündnis aus der Union und den Grünen, ein neuer Jamaika-Anlauf unter Beteiligung der FDP oder eine Mitte-Links-Koalition aus Grünen, SPD und Linkspartei. Wie schnell die Parteien für den Gang in politisches Neuland bereitstehen müssen, hängt jetzt vor allem von der SPD ab.

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