Der Botnanger Mesut Hos hofft, dass die Politik es ermöglicht, Erdbebenopfer vorübergehend in Deutschland zu beherbergen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Mesut Hos lebt in Botnang. Gerne würde er seine Eltern beherbergen, die bei dem Erdbeben in der Türkei ihre Wohnung verloren haben. Doch so einfach ist das nicht.

Mesut Hos hat eine Idee. Der 51-Jährige aus Botnang, aufgewachsen in Malatya, einer 800 000-Einwohner-Stadt in Ostanatolien, die seit Montag eine Trümmerstadt ist, möchte seine obdachlos gewordenen Eltern nach Deutschland holen und sie für einige Zeit bei sich beherbergen. Solange bis es wieder wärmer ist. Sein Vater geht auf die 90 zu. „Mir ist es wichtig, in dieser schlimmen Situation schnellstmöglich und sinnvoll helfen zu können“, sagt Hos.

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