Nach 135 Jahren endete die Sektproduktion in Bad Cannstatt. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

2021 verkaufte die Familie Rilling Ihr Traditionsunternehmen, die Produktion sollte aber weitergehen. Dazu gab es bisher unbekannte Verträge. Während Stuttgart am ehemaligen Kellerei-Standort ein Konzertforum plant, tobt ein Rechtsstreit.

Die letzte Flasche ist geleert, Rilling-Sekt aus Gastronomie und Regalen verschwunden. Statt hier Schaumwein auszubauen, könnte auf den Rilling-Kellern in Bad Cannstatt nun ein Konzerthaus mit 1100 Plätzen gebaut werden – vorausgesetzt, die Stadt lässt die Trias Immobilien GmbH bauen und macht 120 Millionen Euro locker. Weil das Regierungspräsidium die städtischen Verschuldungspläne (bis 2028 rund 3,4 Milliarden Euro) moniert, müssten dafür wohl andere Vorhaben gestrichen werden.

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