Ungewöhnliches Mozart-Requiem: das Eliot-Quartett mit Lichtdesign von Laurenz Theinert Foto: Musikfest/Holger Schneider

Das Musikfest Stuttgart hat den ersten Anlauf zu einem Stadtfestival genommen. Noch fehlten aber Publikum, Glanz und Festivalgefühl, meint unsere Autorin.

Das Motto passte: „Ins Paradies“ war das erste Musikfest Stuttgart im neuen, größeren Format betitelt, und das Festival, das pandemiebedingt jetzt erstmals in Präsenz stattfand, markiert ebenfalls eine Bewegungsrichtung: Die veranstaltende Bachakademie ist unterwegs. Sie hat das wohl älteste Klassik-Publikum der Stadt. Deshalb spürt sie die Zurückhaltung nach Corona ganz besonders – und muss sich, was auch an ihrem vorwiegend oratorischen Repertoire liegt, außerdem besonders dringend um junge Zuhörende, also um Vermittlung bemühen. Dafür gab es beim Musikfest 2022 erste gute Ansätze. Aber viel mehr ist hier noch zu tun: Viel zu wenig spürbar war das Musikfest in der Stadt, und Festivalglanz gab’s schon gar nicht.

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