So können die Wimpelketten aussehen. Foto: /Stefanie Feil (z)

Die Aktion „Miteinander in Münster“ soll die Verbundenheit im Ort demonstrieren. Dazu können selbst gestaltete Wimpelketten an Gebäuden und Läden platziert werden. Wimpel können abgeholt werden.

Münster - Bezirksvorsteherin Renate Polinski wird nicht müde, für den Zusammenhalt im Stadtbezirk zu werben. Aufgrund der Corona-Pandemie sind Ideen gefragt – wie „Miteinander in Münster“. Im Rahmen der Sozialen Stadt entstand bei einer Telefonkonferenz die Idee, in Münster eine gemeinsame Aktion zu starten und hierdurch ein gemeinsames Zeichen zu setzen, führt die Bezirksvorsteherin aus. Es wurde die Idee entwickelt, in Münster als Zeichen der Verbundenheit selbst bemalte Wimpel aufzuhängen.

Nachfrage groß

In einer ersten Überlegung wollten wir die Wimpel um die Festwiese aufhängen. Hierzu hätte es Stangen gebraucht, um die Wimpel zu befestigen.“ Doch allein über die Länge des Zauns hätten 20 Stangen angebracht werden müssen. „Das ist städtebaulich nicht umzusetzen. Jetzt werden die Wimpel an Gebäuden, Zäunen und Geschäften im Ort aufgehängt.“ Alle Institutionen mit Kindern und das Pflegezentrum Münster mit der Kreativgruppe waren von der Wimpelidee begeistert, so Polinski. „Die Nachfrage ist groß. Die Wimpel sind 13,5 Zentimeter lang und 19 Zentimeter hoch, haben umsäumte Kanten und einen Tunneldurchzug für eine Schnur oder einen Draht.

Wimpel selbst gestalten

Gesucht werden jetzt Bürgerinnen und Bürger sowie Geschäfte, die bereit sind, Wimpel an ihrer Hauswand, ihrem Zaun oder in ihrem Geschäft aufzuhängen. Die Wimpel werden vom Stadtteilmanagement, Austraße 12, und in den Ferien vom Bezirksamt ausgegeben. Abgabeschluss der gestalteten Wimpel ist spätestens 18. September. Die Wimpel sollten am 25. September platziert sein. „Die Institutionen gehen mit den „Künstlern“ durch den Ort, um ihre Wimpel zu suchen, andererseits setzt dies ein Zeichen der Verbundenheit“, ist Renate Polinski überzeugt. Der Bezirksbeirat unterstützt das Vorhaben mit 500 Euro aus dem Bezirksbudget.

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