Die Mitarbeiterinnen können es sich im Haus Rheinaue leisten, Zeit mit den Bewohnerinnen zu verbringen. Foto: /Jens Boesenberg

Im Haus Rheinaue bei Freiburg sind ambulante und stationäre Mitarbeiter so verzahnt, dass viel Zeit für die Bewohner bleibt. Ziel ist es, einen normalen Alltag herzustellen und das Gefühl zu geben, gebraucht zu werden. Doch Ende des Jahres könnte Schluss sein.

Je länger man Kaspar Pfister zuhört, umso mehr fragt man sich: Ist das ein Träumer, ein Gutmensch – oder doch ein Revolutionär? Pfister ist Gründer und Chef der privaten Benevit-Gruppe mit Sitz in Mössingen und betreibt 30 Pflegehäuser in Deutschland, und er behauptet, die Quadratur des Kreises gefunden zu haben. Er verwirkliche in seinen Einrichtungen eine menschenwürdige und sinnstiftende Pflege und könne zugleich die Kosten für Bewohner und Kassen deutlich senken. Wie soll das gehen? Genau nach diesem Stein der Weisen suchen doch alle in der Pflege seit Jahrzehnten.

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