Ein Kleines Wiesenvögelchen landet auf einer Kornblume. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Der BUND Baden-Württemberg schafft mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg wertvolle Flächen für Wildbienen und Schmetterlinge auf dem Hauptfriedhof in Stuttgart. Er soll zu einer Naturoase werden.

Ganz langsam nähert sich Hans Schwenninger einer Reihe von Gräbern auf dem Hauptfriedhof Steinhaldenfeld. Plötzlich zückt er einen Kescher, schwingt ihn mit einer Hand durch die Luft und vermeldet wenig später Erfolg: Er hat eine Wildbiene gefangen. Ganz vorsichtig nimmt er sie in die Hand, untersucht sie und lässt sie wenig später wieder fliegen. „Wir haben hier schon 57 verschiedene Arten nachgewiesen. Bis zu 80 sind zu erwarten“, sagt der Diplom-Biologe, der Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Wildbienen ist. Die gemeinnützige Gesellschaft ist im März 2021 gegründet worden und hat sich zum Ziel gesetzt, diese Insektenart zu schützen. „In Baden-Württemberg gibt es noch rund 400 verschiedene Arten“, sagt Schwenniger, der froh ist, dass der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Baden-Württemberg an vier Standorten in Stuttgart, Heidelberg, Singen und in Biberach das Modellprojekt „Insektenfreundlicher Friedhof“ ins Leben gerufen hat. „Wenn wir nicht handeln, wird es irgendwann einfach, die Arten zu bestimmen, weil es kaum noch welche gibt.“

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