Christine Bauer leidet seit dem Vorfall unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Foto: privat

Der Fall schockierte: In Teningen im Kaiserstuhl stach ein Zweitklässler auf seine Lehrerin ein. Drei Jahre später muss die Pädagogin immer noch um ihre volle Pension kämpfen.

Teningen - Der Bub steht auf dem Schulflur und hat ein Messer gefunden. Damit wolle er jetzt zurück in die Klasse, sagt er. Das geht nicht, findet Christine Bauer. „Gib mir bitte das Messer“, sagt sie. Doch der Siebenjährige will nicht. Es kommt zum Gerangel und plötzlich hat die Lehrerin das Messer im Bauch. Im Affekt zieht sie es wieder heraus. Die Klinge ist zehn Zentimeter lang. „Ich muss mir das Blut abwischen, damit die anderen Kinder keine Angst bekommen“, denkt sie. Als sie die Tür zur Schultoilette öffnet, kippt sie um. Zehn Minuten liegt sie eingequetscht in der geöffneten Tür und kann nicht einmal rufen. Die Kinder sitzen brav über ihren Aufgaben.

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