Ein Bild aus der Rostocker Tafel, wo Bedürftige Lebensmittelerhalten. Foto: dpa/Danny Gohlke

Der wachsende Zulauf bei den Tafeln zeigt, dass die Politik Armut nicht entschlossen genug bekämpft.

Stuttgart - Wenn die Zahl der „Kunden“ steigt, kommt diese Nachricht gemeinhin einer Erfolgsmeldung gleich. Bei den Tafeln ist das Gegenteil der Fall. Die jüngste Wachstumsmeldung ist kein Triumph, sondern eine Niederlage. Denn schon die bloße Existenz der Tafeln zeugt vom Versagen des Staates in zentralen Bereichen. Sie führt vor Augen, dass unsere Wegwerfgesellschaft zu viel Abfall produziert, von dem auch nur ein Bruchteil in diesen Einrichtungen an Bedürftige verteilt werden kann. Und die Tafeln zeigen, dass es in der reichen Bundesrepublik zahlreiche Menschen gibt, die offenbar nur mit Almosen solcher Art über die Runden kommen.

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