Geflüchtete Personen erhalten in der Schleyerhalle seit Mittwoch eine medizinische Erstversorgung. Hier untersucht Ärztin Eva Schairer ein Mädchen. Foto: Thomas Niedermüller

Seit Mittwoch ist die Schleyerhalle Anlaufstelle für all jene Geflüchteten aus der Ukraine, die eine medizinische Erstversorgung benötigen. Genauso wichtig wie die Ärzte und das medizinische Fachpersonal sind dort die Dolmetscher. Englisch- beziehungsweise Deutschkenntnisse bringen nur sehr wenige mit.

Blau und gelb. Von Weitem leuchtet die ukrainische Fahne an einer Absperrung vor dem Eingang des Impfzentrums in der Schleyerhalle. Es ist der einzige Fingerzeig, dass es hier nicht mehr nur um den Piks gegen Corona geht – so wie in den Monaten zuvor. An diesem Freitagvormittag sind fünfeinhalb Stunden für die medizinische Erstversorgung von Geflüchteten aus der Ukraine vorgesehen. Vorwiegend Mütter mit ihren Kindern haben auf den Stühlen Platz genommen. Aber auch einige ältere Personen, meist Frauen, sind darunter. Es ist still. Geredet wird nur das Nötigste. Ein Kleinkind ist auf dem Schoß seiner Mutter eingeschlafen. Ein kleiner Junge und ein Mädchen rennen mit einer Angel in der Hand durch die Gänge und verschwinden dann in Kabine sieben. Dort liegen auf einem Tisch Spielsachen für die kleinen Besucherinnen und Besucher.

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