Philip Stratmann kann seinen Traum, Arzt zu werden, über einen kleinen Umweg realisieren. Foto: Simon Granville

Ein Teil der Uniplätze geht an Mediziner in spe, die später dort arbeiten müssen, wo Hausärzte fehlen. Ein Student aus dem Kreis Ludwigsburg erklärt, warum er diesen Weg eingeschlagen hat.

Toi, toi, toi: Momentan herrscht in Baden-Württemberg höchstens gefühlt ein gravierender Mangel an Hausärzten. Offiziell wäre das erst der Fall, wenn der Versorgungsgrad unter 75 Grad rutscht, also mehr als ein Viertel der eigentlich anvisierten Stellenzahl nicht besetzt ist. „Nach den derzeitigen Prognosen wird sich dies jedoch in den nächsten Jahren wahrscheinlich ändern“, betont Josephine Palatzky, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart, und gießt damit sogleich Wasser in den Wein. Die Anzahl der altersbedingt ausscheidenden Ärzte übersteige die Menge der Neueinsteiger. Man beobachte mehr lokale Engpässe. Um die Lücken besser schließen zu können, hat das Land 2021 eine Landarztquote aufgelegt. Das bedeutet: Ein Teil der Studienplätze ist für angehende Mediziner reserviert, die sich später dort niederlassen müssen, wo Not am Mann ist.

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