Mehrere Bundestagsabgeordnete sind in die Schlagzeilen geraten, weil sie in der Corona-Krise Verträge zwischen Maskenherstellern und der Bundesregierung vermittelt haben. Foto: dpa/Moritz Frankenberg

Vertrauen ist die Grundvoraussetzung für Demokratie. Wer es als Wähler akzeptiert, mit seiner Stimme Verantwortung zu delegieren, muss sich verlassen können, dass die Gewählten sorgsam und selbstlos damit umgehen, kommentier Wolfgang Molitor.

Stuttgart - Die Politik bittet das Wahlvolk in diesen zunehmend diffuser werdenden Coronawochen der Entscheidungen und Nicht-Entscheidungen ziemlich zerknirscht, es möge ihr lebenswichtiges Grundkapital nicht antasten. Mögen Ärger, Wut und Enttäuschung auch noch so groß und berechtigt sein. Es geht mal wieder um Vertrauen. Genauer: um eine gestörte Beziehung. Und alle Parteien kommen da um die Feststellung nicht herum: Jede Wahl ist ein Vertrauensbeweis oder ein Vertrauensentzug.

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