Baustelle am Marktplatz in Stuttgart. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Stadt Stuttgart hat beim Baustellen-Stopp offenbar erkannt, dass ein breites Ladensterben in der Innenstadt mit allen Mitteln verhindert werden muss, meint Lokalredakteur Martin Haar.

Stuttgart - Das mit Bedacht gewählte Wort „Unheil“ der Bundeskanzlerin und ihre Aufforderung, zu Hause zu bleiben, haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Zumindest an den Vormittagen wirkt die Innenstadt wie ausgestorben. Für die Händler in der City ist dies tatsächlich unheilvoll. Schon davor pilgerten nicht mehr so viele Kunden in die Stadt. Denn Stuttgart hat für Menschen aus der Region und dem Umland längst an Attraktivität verloren. Die Erreichbarkeit wird ebenso bemängelt wie die Parksituation oder das Tempolimit auf 40 km/h, das auf den wichtigen Straßen gilt.

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