Als die Polizisten die Raser in Mannheim stoppen wollten, traten drei Fahrer nochmals aufs Gas und flüchteten (Symbolfoto). Foto: factum/Granville/Simon Granville/factum

In der Nacht zum Samstag hat die Polizei gleich zwei verbotene Autorennen in Mannheim gestoppt. Fünf Männer mussten ihre Führerscheine abgeben. Einer muss sich wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Mannheim - Die Polizei in Mannheim hat in der Nacht zum Samstag zwei verbotene Autorennen gestoppt. Fünf Männer mussten ihre Führerscheine abgeben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Zunächst beobachteten die Beamten im Stadtteil Neckarau sechs hochmotorisierte Wagen, die an einer Ampel standen und dann stark beschleunigten.

Als die Polizisten die Raser stoppen wollten, traten drei Fahrer nochmals aufs Gas und flüchteten. Laut einem Sprecher werden die Fahrer derzeit ermittelt. Von den anderen drei Männern im Alter von 27, 31 und 37 Jahren wurden die Führerscheine einkassiert, auf sie kommen Anzeigen wegen der Teilnahme an verbotenen Kraftfahrzeugrennen zu.

Schusswaffe auf dem Beifahrersitz

Dies gilt den Angaben zufolge auch für zwei 25 und 32 Jahre alte Männer, die sich nur wenig später in der Mannheimer Neckarstadt ein Rennen lieferten. Der 25-Jährige habe auf einer Brücke versucht, seinen Kontrahenten bei maximaler Beschleunigung zu überholen.

Danach hielten beide an einer roten Ampel an. Die Polizisten stellten daraufhin ihren Streifenwagen vor die Autos. Bei der Kontrolle fanden sie bei dem 32-Jährigen eine Schusswaffe auf dem Beifahrersitz. Er muss sich nun auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

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