Edivaldo Ernesto im Ehrenhof des Ludwigsburger Schlosses Foto: Re

Die erste Saison von Jochen Sandig, dem neuen Intendanten der Ludwigsburger Schlossfestspiele, fiel fast komplett der Corona-Pandemie zum Opfer. Doch zum Finale regt sich echtes Festival-Leben im Ordenssaal der Residenz – und lässt auf die Zukunft hoffen.

Ludwigsburg - Zum Abschluss des Kammerkonzertes am Freitagabend wird es im Ordenssaal des Ludwigsburger Schlosses sehr emotional. Tief bewegt ist das Publikum ohnehin schon, weil gerade hat es das Streichquartett Nr. 15 von Dmitri Schostakowitsch gehört, das letzte des großen Russen, komponiert 1974 bereits im Zeichen schwerer Krankheit. Formal ist die gute halbe Stunde des Werkes unterteilt in sechs Sätze, aber eigentlich ist alles ein einziges großes Adagio, endend in alles anderem als einer Hoffnung auf festliche Erlösung. Das ist gerade in diesen Tagen auch eine Musik zur Zeit.

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