Die Händler im Land versuchen, auch im Lockdown etwas vom Weihnachtsgeschäft zu retten. Doch der Spielraum dafür ist nicht groß. Foto: dpa/Patrick Seeger

Der Lockdown trifft die Geschenke-Branchen besonders stark. Das Land will derzeit keine zusätzlichen Hilfen gewähren, Abhol-Angebote werden verboten. Die Händler versuchen, mit Geschenke-Gutscheinen Umsatz zu retten.

Esslingen/Stuttgart - Im Esslinger Plüschwarengeschäft Bruno Bär wäre jetzt eigentlich die Hochzeit für den Verkauf von Teddys und anderen Knuddel-Spielzeugtieren. „Die zwei Wochen vor Weihnachten sind die deutlich stärksten im Jahr“, sagt Inhaber Bruno Weber (56). Doch die umsatzstärkste Zeit fällt in diesem Jahr weitgehend aus. Weber muss von diesem Mittwoch an den Laden schließen, wie alle Geschäfte im Land, die nicht Waren des täglichen Bedarfs anbieten. Dann kann er noch jene Teddybären versenden, für die er bei Sammlern bekannt ist. Sein Glück ist, dass Weber keine Mitarbeiter beschäftigt und die Ladenmiete nicht horrend ist. Und doch wird er wohl als Einzelunternehmer auf seine persönlichen Ersparnisse zugreifen müssen, denn etliche Lieferrechnungen stehen noch aus.

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