Verbraucher und Firmen dürfen Augen vor Missständen nicht verschließen. Foto: AP/SCHALK VAN ZUYDAM

Deutsche Firmen müssen Verantwortung für Missstände in ihren Lieferketten übernehmen. Wenn sie das nicht von sich aus tun, müssen sie zur Not auch per Gesetz dazu gebracht werden, kommentiert Jan Dörner.

Berlin - Es gibt viele Auflagen, die deutsche Unternehmen hierzulande erfüllen müssen. Klagen über bürokratische Lasten äußern sie sicherlich in vielen Fällen zurecht. Doch andere Vorgaben sind nicht verhandelbar, dazu gehören etwa der Schutz der Angestellten vor Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz, der Umweltschutz oder eine angemessene Bezahlung. Hierzulande mag all das bei der großen Mehrheit der Arbeitsstätten gegeben sein, doch in anderen Ländern ist dies mitnichten der Fall. Es ist bekannt, dass in den Nähereien Asiens, den Minen Afrikas oder den Holzbetrieben Südamerikas Zustände herrschen können, die den hiesigen Vorstellungen von Menschenrechten, Sozial- und Umweltstandards nicht im Geringsten entsprechen.

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